Philipp Müller schließt Promotion ab

DySCo-Team-Mitglied Philipp Müller hat mit der mündlichen Prüfung am 1. Juli seine Promotion erfolgreich abgeschlossen. Der Titel seiner Dissertation lautet »Die Wahrnehmung des Medienwandels. Eine theoretische und empirische Exploration ihrer Dimensionen, Entstehungsbedingungen und Folgen«.

In seiner Arbeit widmet er sich der Frage, wie Mediennutzer den Medienwandel beobachten und bewerten, welche Faktoren sich auf die Ausprägung unterschiedlicher Wahrnehmungen des Medienwandels auswirken und welche Folgen solche Wahrnehmungen haben können. Die Arbeit erschließt dieses bisher nicht in einer systematischen Form untersuchte Forschungsgebiet auf einer theoretisch und empirisch breiten Basis. Es zeigt sich, dass die Wahrnehmung von Veränderungen im Medienbereich für ganz unterschiedliche Felder und Handlungskontexte Auswirkungen hat - von der Zahlungsbereitschaft für Medieninhalte und medienpolitische Einstellungen bis zum individuellen Stressempfinden. Die Untersuchung verdeutlicht damit den Mehrwert der Wahrnehmungsperspektive für unterschiedliche Bereiche der Medienwandelsforschung.

Die Arbeit wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München eingereicht, der früheren Wirkungsstätte von Philipp Müller. Betreut wurde die Dissertation von Wolfram Peiser. Zweitgutachter war Christoph Neuberger. Ein drittes Gutachten verfasst Carsten Reinemann.

Das DySCo-Team freut sich außerordentlich und gratuliert Philipp Müller ganz herzlich!

Dieser Artikel wurde am 3. Juli 2015 publiziert und unter Aktuelles abgelegt.